Businessplan – auf was kommt es an?

Bildquellenangabe: Petra Bork/pixelio.de

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Wer ein Geschäft gründen und sich selbständig machen will, kommt um einen Businessplan nicht herum. Jedenfalls dann nicht, wenn er einen Kredit benötigt oder einen Gründungszuschuss der Arbeitsagentur für Arbeit in Anspruch nehmen will. In diesem Fällen wird immer ein solider und  tragfähiger Businessplan verlangt. Die Banken machen die Kreditvergabe grundsätzlich davon abhängig.

 

Vorlagen

Der Businessplan muss bestimmten Anforderungen genügen um anerkannt zu werden. Hierüber sollte man sich gründlich informieren, damit die Geschäftsgründung nicht schon an dieser Hürde scheitert. Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) gibt es zum Beispiel Kurse, in denen man lernt einen Plan zu erstellen. Aber auch freie Unternehmen bieten Beratung an, wie man einen Plan am besten erstellt. Natürlich gibt es auch im Internet Vorlagen zum Selbststudium. Aber in einem Kurs kann man noch zusätzlich Fragen stellen und Informationen erhalten. Außerdem trifft man Menschen in der gleichen Lage.

 

Formale Strukturen

Der Businessplan sollte ungefähr 20 – 30 Seiten umfassen. Der zukünftige Unternehmer stellt hier als erstes seine Geschäftsidee vor. Auch im Hinblick auf Standort und Konkurrenz, als Beispiel kann man ähnliche Unternehmen anführen. Dann muss der Businessplanersteller sich selbst und seinen beruflichen Werdegang vorstellen, um seine Eignung unter Beweis zu stellen. Eventuelle Erfahrungen auf dem Gebiet sind von Vorteil.

Man muss darlegen, wie das Geschäft aufgebaut werden soll. Im Falle eines Businessplan Tourismus sollte man darlegen, was man machen will, also etwa ein Hotel eröffnen oder eine Gaststätte, ein Ausflugslokal etc. Wenn man ein bestehendes Gastronomieunternehmen übernimmt, kann man sich an den Zahlen des Vorgängers orientieren. Dann muss man bedenken, ob man und wenn ja wie viel Personal man einstellen will. Eventuell wird es ja auch ein Familienbetrieb. Beim Kapitalbedarf darf man nicht zu knapp rechnen. Als erstes bleiben die Lebenshaltungskosten, dann der Bedarf für die Anmietung der Räumlichkeiten, Mobiliar und Ausstattung. Das Personal wird einen Großteil der Kosten ausmachen. Für die erste Zeit muss man mit niedrigen Einnahmen rechnen. Deshalb hier etwas Luft im Businessplan Tourismus einkalkulieren, damit man nicht zu früh aufgeben muss, ehe das Unternehmen eine Chance hatte bekannt zu werden.

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