Buchhaltungstipps für Jungunternehmer

Bildquellenangabe: Benjamin Klack  / pixelio.de

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Viele Jungunternehmer, die mit geringen kaufmännischen Kenntnissen ein eigenes Unternehmen gründen, unterschätzen oftmals den Mehrwert, den eine ausführliche Buchhaltung bringt. Nicht jedem macht die Erstellung von T-Konten und Buchungssätzen Spaß. Aber eine gründliche Erfassung von Unternehmenswerten, Eingaben und Ausgaben hilft dabei den realen Reingewinn eines Unternehmens zu ermitteln. Und nur diesen allein gilt es am Ende des Jahres zu versteuern.

 

Steuern sparen durch eine vernünftige Buchführung

Viele Jungunternehmer, die zuvor noch nicht selbstständig tätig waren und über keinerlei betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügen, stolpern sehr oft in die Kostenfalle und schaffen es kaum vernünftige Gewinne zu erwirtschaften. Bereits vor der offiziellen Gründung sollte der komplette Finanzierungsplan für die ersten zwei Jahre erstellt sein. Dies beinhaltet auch die genaue Erfassung aller materiellen und finanziellen Mittel, die Ermittlung aller fixen und variablen Kosten, die nötigen Deckungsbeiträge für alle Produkte oder Dienstleistungen sowie alle möglichen Abschreibungen. Alle diese Daten sollten in T-Konten einsortiert werden, um am Ende des Jahres den Reingewinn im GuV Konto zu ermitteln und die Jahresschlussbilanz dem Finanzamt vorlegen zu können. Leider vergessen viele Jungunternehmer noch immer Abschreibungen und Einkäufe von den Einnahmen abzuziehen und schaden sich dadurch langfristig selbst.

Ein Fahrtenbuch zum Steuern sparen einsetzen

Wer als Unternehmer oder auch als Selbstständiger beruflich auf ein Auto angewiesen ist, der kann auch dieses und dessen Treibstoff von der Steuer absetzen. Wichtig ist auch hier die richtige Buchführung. Hierfür sollte man wissen, dass betriebliche Fahrzeuge von der Steuer absetzbar sind. In den sogenannten AfA-Tabellen findet man für jede Branche die prozentualen Abschreibungen pro Jahr. Schließlich ist zu beachten, dass Fahrzeuge einen hohen Wertverlust innerhalb kurzer Zeit haben. Auch Reparaturkosten, Kilometerzahlen und Benzinverbrauch sollten beispielweise in einem Fahrtenbuch notiert und die Quittungen gesammelt werden. Auf ein Jahr summieren sich diese Einzelkosten zu einem hohen Betrag, den man teilweise von der Steuer absetzen kann.

 

Steuern sparen ist nicht schwer und macht sogar Spaß

Zugegebenermaßen ist die Führung von Büchern über finanzielle Ausgaben eine aufwendige Sache. Doch das Finanzamt holt sich seinen Teil Ihres Gewinnes immer ab und verlangt von Ihnen eine Jahresbilanz. Sollte diese aufgrund schlechter Buchführung unvollständig sein, können zusätzliche Kosten auf Sie zukommen. Hat man jedoch alles richtig gemacht, sind auch Rückzahlungen möglich.

Und wenn man den Dreh mit den Steuerkniffen erst einmal raus hat, dann macht Buchhaltung sogar Spaß, weil man am Ende weiß, was es einem gebracht hat.

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