Berufsunfähigkeitsschutz – das sollten Sie beim Abschluss der Versicherung beachten

Bildquelle: Konstantin Gastmann_pixelio.de

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Fachleute schätzen, dass mittlerweile jeder vierte deutsche Arbeitnehmer gezwungen ist, aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben auszuscheiden. Wenn die gesetzliche Rentenkasse bei Berufsunfähigkeit überhaupt Leistungen gewährt, fallen diese so gering aus, dass sie ein Aufrechterhalten des bisherigen Lebensstandards nicht ermöglichen. Aus diesem Grund ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Verbraucher zu empfehlen.

 

Möglichst frühzeitiger Abschluss

Jedes Versicherungsunternehmen verlangt vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitspolice eine bestandene Gesundheitsprüfung. In der Regel wird diese im Wege der Selbstauskunft mit Hilfe eines Fragebogens durchgeführt. In Einzelfällen kann auch ein Gutachten vom Hausarzt über den Gesundheitszustand des Antragstellers verlangt werden. Kunden, die unter schwerwiegenden Gesundheitsproblemen leiden, werden regelmäßig von der Versicherung abgelehnt. Aus diesem Grund sollte man nach Möglichkeit in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, weil dann der Gesundheitszustand in aller Regel wesentlich besser ist als in fortgeschrittenem Alter. Darüber hinaus fällt der Beitrag umso geringer aus, je länger die Laufzeit ist. Weiter Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung finden Sie auch hier.

Empfehlenswerte Policen

Bevor Verbraucher eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit abschließen, sollten sie sich die Vertragskonditionen gründlich durchlesen. Eine gute Police enthält keine Klausel zur abstrakten Verweisung, mit der die Versicherung die Leistung verweigern kann, wenn die Ausübung eines ähnlichen Berufs noch möglich ist. Genauso sollte man darauf achten, dass Nachversicherungsgarantien ohne Gesundheitsprüfung gewährt werden. Dies ermöglicht eine Fortführung der Versicherung, wenn sich die persönlichen Rahmenbedingungen ändern, wie zum Beispiel durch die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit. Auch der Prognosezeitraum sollte bei der Prüfung eines Versicherungsangebots beachtet werden. Er legt fest, ab welcher voraussichtlichen Dauer der Berufsunfähigkeit Ansprüche auf Leistungen der Versicherung bestehen. Die Prognose, wie lange die Berufsunfähigkeit anhält, wird in einem Gutachten vom Arzt über den Gesundheitszustand des Versicherten, gestellt. Der Prognosezeitraum sollte im Interesse des Kunden nicht länger als sechs Monate sein.

Hilfe bei der Auswahl eines Versicherungsvertrags

Aufgrund der großen Bedeutung der Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Verbraucher nicht das Risiko eingehen, sich mit einer ungünstigen Police schlecht abzusichern. Die Vertragsklauseln sind zum Teil für Laien schwer verständlich, so dass sich viele Konsumenten bei der Entscheidung für einen Anbieter überfordert fühlen. Sie sollten die Hilfe von kompetenten Experten in Anspruch nehmen, um einen ausreichenden Versicherungsschutz zu angemessenen Konditionen zu finden.

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